Young Boys und Wolves kämpfen um 54. Uhrencuptitel

Bern, Schweiz, 14. Juli 2018 – Die Berner Young Boys und die Wolverhampton Wanderers begegnen sich heute um 15:00 Uhr im Stadion Neufeld zum letzten Spiels des 54. Uhrencups. Dabei geht es in diesem Endspiel um nichts Geringeres als den Titel.

Die Schweizer Raiffeisen Super League beginnt bereits in weniger als zwei Wochen, daher wird Gerardo Seoane dieses Testspiel als letzte Vorbereitung für seine Young Boys nutzen. Die Berner traten bereits sehr gut gegen Feyenoord auf; YB bezwang die Niederländer mit 3:0, daher werden die Fans wohl eine ähnliche Startaufstellung zusehen bekommen.

Von Ballmoos wird das Vertrauen des Trainers auch im heutigen Spiel haben, Seoane könnte aber experimentieren und die beiden Torschützen aus dem ersten Match, Guillaume Hoarau und Jean-Pierre Nsamé, zusammen an die Sturmspitze stellen. Léo Seydoux zeigte in Biel eine super Leistung und könnte daher Rechts für wirbel sorgen. In der Defensive hat Seoane eine grosse Auswahl, die dem Coach die Entscheidung nicht einfach macht, da Sandro Lauper, Ulisses Garcia, Loris Benito, Mohamed Ali Camara und Leonardo Bertone, stark auftraten.

Die Wolverhampton Wanderers haben die Chance das zweite erfolgreiche Team am Traditionsturnier zu werden. Bisher hatte nur Stoke City den Uhrencup gewinnen können, das war im Jahr zuvor, 2017 in Biel. Nuno Espírito Santo, der Trainer der Wolves stellte im Spiel gegen Basel, welches die “Wölfe” mit 2:1 gewinnen konnten, in beiden Halbzeiten komplett unterschiedliche Teams auf den Platz. Praktisch alle Wanderers erhielten wichtige vorbereitungszeit und enttäuschten Espirito Santo nicht. Da die Premiere League erst im August los geht, ist es gut möglich, dass der Wolves Trainer erneut viele Wechsel vornimmt und experimentiert.

Beispielsweise spielte Wolverhampton mit einer dreier Verteidigungsline, dieses Trio könnten gegen die Young Boys Danny Batth, Ryan Bennett und Conor Coady bilden.

Der Youngster Ryan Giles kann auf weitere Minuten auf dem Rasen hoffen, da er in der ersten Halbzeit gege die Basler grossartig spielte. Fraglich ist, wen Nuno Espírito Santo offensiv aufstellt; Hélder Costa, Léo Bonatini, Diogo Jota, Ivan Cavaleiro und Rafael Mir erwiesen sich alle als eine starke Option, es sind also viele Wechsel vorprogrammiert.