Galatasaray weist den FC Zürich in die Schranken

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Biel, 17. Juli 2016 – Der türkische Rekordmeister vom Bosporus holt sich trotz einer starken Leistung des Schweizer Cupsiegers einen deutlichen 3:0-Sieg.

Ausverkauftes Haus. Über 5’000 verkaufte Tickets. Neuer Stadionrekord. Mit diesem Vorzeichen startete die Partie zwischen Galatasaray Istanbul und dem FC Zürich.

Und so sorgten die zahlreichen Fans bereits in der ersten Halbzeit für eine atemberaubende Stimmung. Vor allem die Anhänger der «Asanlar», zu Deutsch «Löwen» schrien sich die Seelen aus der Brust.

Die Teams auf dem Feld begannen die Partie vorsichtiger. Galatasaray tat sich zu Beginn schwer mit der Zürcher Abwehr. Der Schweizer Cupsieger wirkte hinten sicher und liess die Türken kaum vors Tor. Erst in der 36. Minute wurde den Zürchern ein Angriff zum Verhängnis, denn das portugiesische Talent Bruma erwischte die FCZ-Abwehr auf dem falschen Fuss und rannte allen davon. Mit einem gekonnten Schuss auf den langen Pfosten erwischte er den FCZ-Hüter Andris Vanins zum 1:0.

Dies sollte auch gleich der Stand zur Pause sein.

Die Zürcher waren nun gefordert – und Uli Fortes Truppe ging in der Offensive mehr Risiken ein. Doch genau darauf schien das türkische Topteam gewartet zu haben. Mit den neuen Freiräumen in der Offensive wurde das Offensivspiel der Türken agiler. Vor allem über die Flügel kam Galatasaray immer wieder vors Tor von Andris Vanins.

So kam es, wie es schon fast kommen musste aus Zürcher Sicht und Erdogan Adili und Berk Ünsal erhöhten für den grossen Favoriten auf 3:0. Die vielen nach Biel angereisten türkischen Fans freute es.

Galatasaray-Trainer Jan Olde Riekerink gestand den Stadtzürchern jedoch eine grosse Leistung ein: «Das Resultat täuscht vielleicht ein wenig. Der FCZ hat stark aufgespielt und wir selbst waren dadurch gefordert.»

Nun geht es am Dienstag um 19.30 Uhr für die «Löwen» vom Bosporus weiter im Programm. Galatasaray wird wiederum in der Tissot Arena auf die BSC Young Boys treffen. Auch bei dieser Partie herrscht ein grosser Andrang auf Tickets. Es wird deshalb empfohlen, sich die Tickets im Vorverkauf zu ergattern.